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 1860 - Die Löwen
Steini Offline

500PS


Beiträge: 5.829

18.09.2007 01:15
Löwen feiern nach 38 Jahren wieder Punktgewinn in Aachen Zitat · antworten

Der TSV 1860 München ist auch nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen. Beim 0:0 auf dem Aachener Tivoli hatten die Löwen in der Schlussphase die besseren Chancen, brachten das Leder aber nicht über die Torlinie. Trotz des Remis blieben sie an der Tabellenspitze der Zweiten Liga. Ein gelungenes Saisondebüt feierte Torhüter Michael Hofmann in der über weite Strecken von Taktik geprägten Partie.



Personal: Auf Markus Schroth (Reha nach Sehnentzündung), Torhüter Philipp Tschauner (Teilabriss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie), Timo Gebhart (Muskelprobleme) und Nikolas Ledgerwood (Verrenkungsbruch des linken Sprunggelenks).musste Trainer Marco Kurz am Tivoli verzichten.

Spielverlauf: Beide Teams begannen mit einer hohen Schlagzahl, aber ohne dass dies zu klaren Aktionen führte. Erstmals halbwegs gefährlich wurde es, als Ex-Löwe Matthias Lehmann im Anschluss an eine Ecke das Leder aus 18 Metern direkt nahm, jedoch rutschte ihm der Ball über den Spann, sodass er weit neben dem Tor landete (8.). Zwei Minuten später der erste sehenswerte Angriff der Löwen über die rechte Seite. Markus Thorandt kam zum Flanken, aber Antonio Di Salvo brachte bei seinem Drehschuss von der Strafraumgrenze nicht genügend Druck hinter den Ball, der Richtung Tor kullerte (10.). Keine 60 Sekunden später strich ein 30-Meter-Freistoss von Lehmann aus halbrechter Position einen halben Meter über das Tor von Michael Hofmann (11.). Danach neutralisierten sich beide Teams wieder gegenseitig. Bis zur 30. Minute. Aachens Kapitän Laurentiu Reghecampf hatte von der rechten Seite in die Mitte geflankt, der bedrängte Marius Ebbers brachte irgendwie die Fußspitze ans Leder, verlängerte es damit auf die linke Strafraumseite, wo Lubos Pecka aus zwölf Metern sträflich frei zum Dropkick ansetzte. Löwen-Keeper Hofmann lenkte den Schuss mit einem Super-Reflex gerade noch über die Latte. In der 37. Minute ein gelungener Angriff der Löwen. Daniel Bierofka hatte Josh Wolff auf der rechten Strafraumseite angespielt. Der US-Nationalspieler flankte gegen Jeffrey Leiwakabessy Richtung zweiten Pfosten, wo Di Salvo einen Schritt zu spät kam und das Leder um Zentimeter am langen Eck vorbeirauschte. Im Gegenzug musste Hofmann erneut gegen Pecka klären. Den 20-Meter-Flachschuss des Tschechen wehrte er zur Ecke ab (38.). Das waren auch schon alle Höhepunkte der ersten 45 Minuten, in denen viele kleine Fouls immer wieder den Spielfluss in einer fairen Partie nahmen.

Der erste Aufreger nach der Pause hatten die Löwen vor ihrem Tor zu verkraften. Bei einer zu kurzen Rückgabe von Mate Ghvinianidze auf Hofmann sprang Marius Ebbers in den Schuss des Keepers. Zum Glück für die Sechziger prallte der Ball jedoch zur rechten Seite ab (54.). Nach einem Foul von Alexander Klitzpera gegen Danny Schwarz an der Strafraumgrenze besaßen die Löwen eine gute Freistossposition. Doch Linksfuß Gregg Berhalter traf aus 17 Metern nur die Aachener Mauer (60.). Im Gegenzug setzte sich Christian Fiel gegen Markus Thorandt auf der Seite durch und steuerte in den Strafraum. Seine Hereingabe fälschte Ghvinianidze auf Todor Kolev ab, doch der hatte bei seinem Acht-Meter-Schuss zuviel Rücklage, sodass das Leder weit über dem Münchner Tor landete (61.). Nach einer Kontersituation konnte Berhalter gerade noch vor dem kurz zuvor eingewechselten Szilard Nemeth per Grätsche am Strafraum klären. Der Ball kam zu Pecka, der aus 18 Metern knapp über den 1860-Kasten zielte (68.). In der 83. Minute eine gute Möglichkeit für die Löwen. Im Anschluss an eine Ecke kam Danny Schwarz aus 20 Metern an den Ball, sein Schuss wurde auf die rechte Strafraumseite abgewehrt, wo Wolff stand. Doch dessen scharfe Hereingabe konnte Alemannen-Torhüter Stephan Straub abwehren, bevor ein Temkollege den Ball endgültig wegschlug (83.). Drei Minuten später die Riesenchance. Nach einem Vorstoss von Torben Hoffmann über die linke Außenbahn landete der Ball genau vor Berkant Göktan, der aber freistehend aus zehn Metern das Spielgerät zunächst nicht unter Kontrolle brachte. Anschließend konnte Klitzpera seinen Schuss abwehren (86.). Noch größer die Möglichkeit in der vorletzten Spielminute. Nach einer Flanke von halblinks durch Sven Bender auf Göktan am rechten Torraumeck ließ Straub den Kopfball des Münchners nach vorne abprallen. Di Salvo schaltete am schnellsten, stolperte den Ball Richtung langes Eck, rannte hinterher und versuchte ihn, per Hacke vom zweiten Pfosten aus ins leere Tor zu bugsieren, doch die Aachener Hintermannschaft konnte klären (89.). Das war auch die letzte Aktion in einer Partie, in der die Löwen in den letzten zehn Minuten mehr Chancen hatten, als beide Teams in den 80 Minuten zuvor.

Aachen: 1 Straub – 28 Casper, 3 Klitzpera, 5 Lagerblom, 22 Leiwakabessy – 21 Fiel, 20 Lehmann – 23 Reghecampf, 11 Pecka – 16 Ebbers, 9 Kolev.
Ersatz: 12 Stuckmann (Tor) – 4 Vukovic, 6 Polenz, 8 Nemeth, 10 Weigelt, 26 Milchraum.

1860: 1 Hofmann – 16 Thorandt, 19 Ghvinianidze, 5 Berhalter, 4 Hoffmann – 8 D. Schwarz, 22 L. Bender – 11 Wolff, 10 Göktan, 7 Bierofka – 9 Di Salvo.
Ersatz: 34 Rössl (Tor) – 14 Holebas, 17 S. Bender, 23 B. Schwarz, 24 Kucukovic, 30 Szukala, 33 Johnson.

Wechsel: Polenz für Casper (46.), Nemeth für Ebbers (67.) Milchraum für Pecka (75.) – Johnson für Bierofka (74.), S. Bender für L. Bender (82.).

Tore: -.
Gelbe Karte: Klitzpera – Berhalter.
Zuschauer: 21.300 am Tivoli (ausverkauft).
Schiedsrichter: Michael Kempter (Sauldorf); Assistenten: Guido Kleve (Nordhorn), Robert Kampka (Plüdershausen).

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